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Thema: Stadion FAQ: Die meistgestellten Fragen zum Thema Stadion

  1. #1
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    Stadion FAQ: Die meistgestellten Fragen zum Thema Stadion

    Werte Manger,

    dieses grandiose FAQ ist im ofm-forum.DE zu finden.
    Da dieses viele wertvolle Informationen für Neuanfanger in sich trägt, darf es hier natürlich nicht fehlen.
    Möchtet ihr die gestellten und/oder beantworteten Fragen diskutieren, dann tut dies bitte im dafür vorgesehenen Thread: STADION FAQ: Diskussion

    Inhaltsverzeichnis

    Generelle Informationen



    Aus-, Umbau & Umfeld



    Renovierung



    Eintrittspreise & Finanzielles



    VIELEN DANK AN Fear82, DER SICH DIE MÜHE GEMACHT HAT UND DIESE FAQ ERSTELLT HAT
    Geändert von Ego (13.08.2013 um 12:01 Uhr)

  2. #2
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    FRAGE:
    Ich habe noch das Ausgangsstadion und möchte nun zum ersten Mal ausbauen. Wie gehe ich da am Besten vor?


    VORBEMERKUNG:
    Im Folgenden wird von einem Ausgangsstadion mit 400 Plätzen ausgegangen. Bei größeren Ausgangsstadien müssen die darüber hinaus vorhandenen Tribünenplätze in der nachfolgenden Rechnung noch hinzu gerechnet werden (bei einer Ausgangsstadiongröße von 600 Plätzen hat man beispielsweise pro Tribüne 50 Plätze mehr, nämlich 150 statt 100 Plätze).

    ANTWORT:
    Da die Süd-Tribüne bereits über ein Dach verfügt ist es sinnvoll diese Tribüne als erstes auszubauen. Dabei empfiehlt es sich, eine Tribünengröße von mindestens 1049 Plätzen zu erreichen, denn kleinere Ausbauschritte lohnen sich aufgrund des hohen Planungskostenanteils von 300.000 € nicht! Steht genügend Geld zur Verfügung und plant man damit sein Stadion zu einem 3:1-Stadion auszubauen, dann kann man die Süd-Tribüne im ersten Bauschritt auch schon auf mehr als 1049 Plätze ausbauen. Der Erstausbau der Süd-Tribüne auf 1049 Plätze kostet 869.400 € (569.400 € Baukosten + 300.000 € Planungskosten) und dauert 13 Wochen (12 Wochen Bauzeit + 1 Woche Planung). Um dieses Geld aufzutreiben solltet ihr in jedem Fall euren Kreditrahmen mit einbeziehen. Und keine Angst vor einer Schuldenfalle, denn nach jedem Stadionausbau steigen auch die Einnahmen, so dass der Kredit schnell wieder zurückgezahlt ist und bald darauf wieder Geld für weitere Investitionen in das Stadion zur Verfügung steht. Für den Erstausbau aller 4 Tribünen empfiehlt sich folgender Bauplan:

    1.) Ausbau der Süd-Tribüne von 100 auf 1049 Plätze (bzw. von 150 auf 1099)
    2.) Umwandlung der West-Tribüne auf Sitzplätze mit Dach
    3.) Ausbau der West-Tribüne von 100 auf 1049 Plätze (bzw. von 150 auf 1099)
    4.) Umwandlung der Nord-Tribüne auf Sitzplätze mit Dach
    5.) Ausbau der Nord-Tribüne von 100 auf 2049 Plätze (bzw. von 150 auf 2099)
    6.) Umwandlung der Ost-Tribüne auf Sitzplätze mit Dach
    7.) Ausbau der Ost-Tribüne von 100 auf 3049 Plätze (bzw. von 150 auf 3099)

    Die angegebenen Zahlen im oben stehenden Bauplan sind als Richt- bzw. Mindestwerte zu verstehen. Außerdem sind in den Schritten 2 bis 7 die Tribünennamen bei gleicher Ausgangsgröße beliebig austauschbar, jedoch gehören immer zwei aufeinanderfolgende Schritte zusammen (2 und 3, 4 und 5, 6 und 7), die allerdings nicht zu einem Schritt zusammengefasst werden sollten.
    Steht einem genügend Geld zur Verfügung, so dass man in einem Bauschritt auch mehr Plätze als angegeben bauen kann, dann sollte man sich nicht davon abhalten lassen dies auch zu tun. Man sollte lediglich beachten, dass ein neuer Ausbau immer mehr bringt als der letzte Ausbau. Dies erreicht man in den meisten Fällen dadurch, dass man den neuen Ausbau größer macht als den vorherigen. Wenn man keine ungeraden Zahlen (z.B. 1049) mag, dann kann man die Tribünen natürlich auch auf runde Größen (z.B. 1000) ausbauen. Wie man auf die Endung 49 kommt wird in einem anderen Beitrag erklärt.

    Für den Fall, dass man sich als Manager für ein 4:0-Stadion und nicht für ein 3:1-Stadion entscheidet und dies schon recht früh in seiner Karriere weiß, gibt es auch die Möglichkeit etwas anders mit dem Stadionausbau zu beginnen. Dazu nehme man obigen Bauplan und beginne mit Schritt Nummer 2. Anschließend führe man bis einschließlich Schritt Nummer 7 den Plan aus. Dann bleibt bis zuletzt die Süd-Tribüne unangetastet. Bei dieser wird dann im nächsten Schritt erst das Dach abgerissen. Das kostet 5.500 € (5.000 € Baukosten + 500 € Planungskosten) und dauert 2 Wochen (1 Woche Bauzeit + 1 Woche Planung). Anschließend wird die Tribüne auf überdachte Sitzplätze umgewandelt und dann in einem weiteren Schritt auf 4049 Plätze ausgebaut. Auf diese Weise spart man sich die teure Umwandlung einer bereits ausgebauten Steh/Dach-Tribüne in die Kategorie Sitz/Dach.

    ACHTUNG: Da allerdings der Bau von überdachten Sitzplätzen deutlich teurer ist als der von überdachten Stehplätzen muss man für diese Variante deutlich länger sparen bevor man den ersten Um- und Ausbau durchführen kann. Besonders in den jeweiligen Heimatländern (AT -> Österreich; CH -> Schweiz) und Deutschland ist es schwieriger an das notwendige Kleingeld zu kommen. Deshalb ist es hier überlegenswert erst einmal die Süd-Tribüne auszubauen. Man sollte dann aber auf keinen Fall mehr als 1049 Plätze (bzw. 1099 Plätze) auf diese Tribüne bauen, da sonst die spätere Umwandlung deutlich teurer wird.

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    Geändert von Ego (13.08.2013 um 11:54 Uhr)

  3. #3
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    FRAGE:
    Was bedeuten "4:0-Stadion" und "3:1-Stadion"?


    ANTWORT:
    4:0 bzw. 3:1 geben die Anzahl von überdachten Sitzplatztribünen und überdachten Stehplatztribünen in einem Stadion wieder. Dabei steht an erster Stelle die Anzahl der überdachten Sitzplatztribünen und an zweiter Stelle die Anzahl der überdachten Stehplatztribünen. Aufgrund der verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten, der in OFM vorhandenen Tribünentypen, sind noch viele weitere Stdaionvarianten (z.B. ein 2:2-Stadion) denkbar. Aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet sind jedoch lediglich die Varianten 4:0- und 3:1-Stadion sinnvoll. Dies liegt am Eintrittspreisgefälle der verschiedenen Tribünentypen.

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    Geändert von Ego (13.08.2013 um 12:01 Uhr)

  4. #4
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    FRAGE:
    Wieso ist bei Tribünengrößen immer von krummen Zahlen (Endung auf 49) die Rede?

    ANTWORT:
    Die krummen Tribünengrößen, bzw. die Endung auf 49, kommen dann zustande, wenn man versucht aus der Bauzeit die optimale Anzahl an Plätzen herauszuholen. Denn die Bauzeit wird aus der Differenz der neuen und alten Tribünengröße berechnet. Die Formel dazu sieht wie folgt aus:

    Code:
    Bauzeit (in Wochen) = 3 + RUNDEN(({Tribünengröße neu} - {Tribünengröße alt}) / 100)
    Dabei wird die RUNDEN-Funktion nur auf die erste Stelle hinter dem Komma angewendet. Das bedeutet, dass bei einer endung der Differenz auf 49 gerade noch abgerundet wird, aber ab einer Endung auf 50 aufgerundet wird. Hier mal ein Beispiel:

    Code:
    Bauzeit (in Wochen) = 3 + RUNDEN((3098 - 1049) / 100) = 3 + RUNDEN(2049 / 100) = 3 + RUNDEN(20,49) = 3 + 20 = 23
    Bauzeit (in Wochen) = 3 + RUNDEN((3099 - 1049) / 100) = 3 + RUNDEN(2050 / 100) = 3 + RUNDEN(20,50) = 3 + 21 = 24
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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:09 Uhr)

  5. #5
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    FRAGE:
    Was ist das Eintrittspreisgefälle der verschiedenen Tribünentypen?

    ANTWORT:
    Das Eintrittspreisgefälle besagt, dass man für Tribünen gleicher Größe aber unterschiedlichen Typs unterschiedlich hohe Eintrittspreise nehmen sollte um eine optimale Auslastung und somit die höchstmöglichen Einnahmen einer Tribüne zu erwirtschaften. Das gefälle sieht dabei wie folgt aus (von geringem Eintrittspreis zu hohem Eintrittspreis):

    Code:
    Stehplätze ohne Dach < Sitzplätze ohne Dach < Stehplätze mit Dach < Sitzplätze mit Dach
    Außerdem muss bei der Eintrittspreisgestaltung auch die Größe einer Tribüne beachtet werden, denn für Tribünen des gleichen Typs gilt:

    Code:
    Je größer die Tribüne, desto niedriger sollte der Eintrittspreis angesetzt werden.
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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:09 Uhr)

  6. #6
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    FRAGE:
    Was ist eine Bausünde?


    ANTWORT:
    Einige Stadionausbauten werden in der Community gemeinhin als Bausünde bezeichnet. Darunter Fallen zum Einen Ausbauschritte mit weniger als 1000 Plätzen aber insbesondere Tribünenerweiterungen ohne Dach. Aber warum werden diese Bauschritte als Bausünde bezeichnet?

    Da bei jedem Ausbau durch die Planungskosten ein fixer Baukostenbeitrag anfällt und dieser bei einer reinen Erweiterung einer Tribüne mit 300.000 € nicht gerade klein ausfällt, werden Ausbauten mit weniger als 1000 neuen (zusätzlichen) Plätzen als Bausünde bezeichnet. Denn in diesen Fällen ist der prozentuale Anteil der Planungskosten an den gesamten Baukosten einfach zu groß.

    Und ausgebaute Tribünen ohne Dach werden als Bausünde bezeichnet, weil die beiden Tribünentypen ohne Dach am wenigsten Einnahmen erwirtschaften.

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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:09 Uhr)

  7. #7
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    FRAGE:
    Wann und wie baue ich am Besten das Stadionumfeld aus?


    ANTWORT:
    Generell dient das Stadionumfeld dazu die Attraktivität des Stadions zu steigern und somit mehr Zuschauer anzulocken. Steigt aber nun die Nachfrage bzw. in diesem Fall das Zuschaueraufkommen, so kann man, vorausgesetzt man hatte vorher schon eine gute Eintrittspreisgestaltung und somit eine nahezu optimale Stadionauslastung, die Eintrittspreise etwas anheben um die bestmöglichen Einnahmen zu erwirtschaften. Durch die höheren Eintrittspreise sinkt dann die Zuschauernachfrage und man erreicht wiederum eine vernünftige Auslastung. Damit sich das Stadionumfeld aber wirtschaftlich überhaupt lohnt, denn nach dem Ausbau entstehen auch laufende Kosten für jeden Umfeldausbau, sollten einige Voraussetzungen gelten.

    Die wichtigste Voraussetzung für Umfeldausbauten ist eine gewisse Mindeststärke der eigenen Mannschaft. Denn die reinen Mannschaftsstärken der beiden aufeinandertreffenden Vereine ist der wichtigste Zugfaktor für die Zuschauer. Deshalb sollte man eine Mannschaftsstärke vonn 100 oder mehr haben, damit sich das Umfeld auch rentiert.

    Eine weitere Voraussetzung ist eine Mindeststadiongröße, die allerdings für die verschiedenen Umfeldausbauten variiert. Die Mindestgrößen findet ihr im Folgenden aufgelistet:

    Code:
    Flutlichtanlage - mindestens 12000 Plätze
    Anzeigetafel    - mindestens 12000 Plätze
    Sicherheit      - mindestens 20000 Plätze
    Parkplätze      - mindestens 20000 Plätze
    Bei den angegebenen Größen ist zu beachten, dass diese auch noch erreicht werden, wenn eine der vier Tribünen gerade ausgebaut wird. Aus diesem Grund spricht man auch gerne von 'dauerhaften' Plätzen. Das bedeutet, dass man nicht sobald man ein Stadion mit vier 3000er Tribünen besitzt in die Anzeigetafel und die Flutlichtanlage investiert, denn beim nächsten Ausbau einer Tribüne stehen dann nur noch 9000 Plätze zur Verfügung und dann lohnt sich das Umfeld aufgrund der laufenden Kosten nicht mehr. Außerdem sind die oben genannten Kapazitäten die rein rechnerischen Größen, ab denen das Stadion die laufenden Kosten jeweils wieder einspielt. Das Umfeld dürfte bei diesen Größen, nur durch Ligaspiele, also kaum Gewinn abwerfen. Spielt man jedoch auch lukrative Heimfriendlies, dann lohnt sich ein Umfeldausbau erst richtig.

    Für die vier Umfeldausbauten gelten folgende Kosten bzw. Bauzeiten:

    Baukosten:
    Code:
                         Stufe 1         Stufe 2         Stufe 3         Stufe 4
    Flutlichtanlage    1.000.000 €     2.000.000 €     4.000.000 €     8.000.000 €
    Anzeigetafel         500.000 €       750.000 €     1.250.000 €     2.000.000 €
    Sicherheit         1.000.000 €     3.000.000 €     5.000.000 €    10.000.000 €
    Parkplätze           750.000 €     1.500.000 €     2.500.000 €     5.000.000 €
    Bauzeiten:
    Code:
                        Stufe 1       Stufe 2       Stufe 3       Stufe 4
    Flutlichtanlage    4 Wochen      8 Wochen     16 Wochen     32 Wochen
    Anzeigetafel       2 Wochen      4 Wochen      6 Wochen     32 Wochen
    Sicherheit         5 Wochen     15 Wochen     25 Wochen     50 Wochen
    Parkplätze         8 Wochen     16 Wochen     24 Wochen     32 Wochen
    wöchentliche Kosten:
    Code:
                       Stufe 1      Stufe 2      Stufe 3      Stufe 4
    Flutlichtanlage    5.000 €      7.500 €     12.500 €     20.000 €
    Anzeigetafel       7.500 €     10.000 €     12.500 €     15.000 €
    Sicherheit         5.000 €     15.000 €     25.000 €     35.000 €
    Parkplätze         5.000 €      7.500 €     10.000 €     15.000 €

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    Geändert von Ego (30.07.2013 um 11:19 Uhr)

  8. #8
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    FRAGE:
    Wann sollte man sein Stadion renovieren?


    ANTWORT:
    Da die Dauer der Renovierung vom Zustand der Tribünen abhängt sollte man darauf achten, dass der Tribünenzustand nicht auf einen zu niedrigen Wert fällt, da sonst die Renovierung mehr als 1 Woche dauert und die Tribüne dann während der Renovierung vermutlich für mindestens 1 Heimspiel in der Liga ausfällt. Die Dauer der Renovierung richtet sich nach folgenden prozentualen Grenzen für den Tribünenzustand:

    Code:
    99,99% - 75,01% = 1 Spieltag
    75,00% - 50,01% = 2 Spieltage
    50,00% - 25,01% = 3 Spieltage
    25,00% - 00,00% = 4 Spieltage
    Grundsätzlich wird jede Renovierung nach dem Ligaspiel fertig. Deshalb sollte man den Auftrag zur Renovierung auch immer vor einem Auswärtsspiel erteilen. Da durch den schlechteren Tribünenzustand potentielle Zuschauer nicht ins Stadion gelassen werden, sollte nicht zu lange mit einer Renovierung geawartet werden. Je 4% schlechterem Zustand werden 1% der Zuschauer abgezogen. Dieser Abzug erfolgt erst am Ende der Zuschauerberechnung und ist somit nicht durch Verändern der Eintrittspreise abwendbar. Es empfiehlt sich deshalb eine Tribüne bei einem Zustand von ca. 88% zu renovieren. Denn hier ist das Verhältnis von Renovierungskosten und Einnahmeausfall durch die gesperrten Plätze auf der Tribüne am Besten.

    Ein Beispiel (Tribünenart Sitzplätze überdacht):
    Code:
    Spiel Nr.    Tribünenkapazität    Zustand    Eintrittspreis    Zuschauer    Auslastung    Einnahmen    Einnahmeausfall (relativ)    Einnahmeausfall (absolut)
        1            10.000           100,00%        12 €             9.430         94%       113.160 €         0,00%                           0 €
        2            10.000            99,06%        12 €             9.408         94%       112.893 €         0,24%                         267 €
        3            10.000            98,12%        12 €             9.386         94%       112.627 €         0,47%                         533 €
        4            10.000            97,18%        12 €             9.363         94%       112.362 €         0,71%                         798 €
        5            10.000            96,24%        12 €             9.341         93%       112.097 €         0,95%                       1.063 €
        6            10.000            95,31%        12 €             9.319         93%       111.832 €         1,18%                       1.328 €
        7            10.000            94,38%        12 €             9.297         93%       111.569 €         1,42%                       1.591 €
        8            10.000            93,45%        12 €             9.275         93%       111.306 €         1,66%                       1.854 €
        9            10.000            92,52%        12 €             9.254         93%       111.043 €         1,90%                       2.117 €
       10            10.000            91,59%        12 €             9.232         92%       110.782 €         2,14%                       2.378 €
       11            10.000            90,67%        12 €             9.210         92%       110.520 €         2,38%                       2.640 €
       12            10.000            89,75%        12 €             9.188         92%       110.260 €         2,62%                       2.900 €
       13            10.000            88,83%        12 €             9.167         92%       110.000 €         2,87%                       3.160 €
       14            10.000            87,91%        12 €             9.145         91%       109.741 €         3,11%                       3.419 €
                                                                             gesamt:        1.560.191 €         1,54%                      24.049 €
    Dieses Beispiel ist natürlich eine sehr vereinfachte Rechnung. Zur Vereinfachung wurden folgende Annahmen gemacht: bei Spiel Nr. 1 war der Preis optimal eingestellt, die Mannschaftsstärken ändern sich nicht und es werden nur Friendlies gespielt, so dass die Abnutzung bei voll ausgelasteter Tribüne maximal um 1% steigt. (Außerdem sind die Werte möglicherweise anders gerundet als im Spiel.) Bei OFM gibt es diese Vereinfachung nicht und deshalb wird man vermutlich auch deutlich weniger als 14 Spiele (schätzungsweise 10 oder 11) brauchen bis die Tribüne nur noch einen Zustand von rund 88% hat.
    Würde man nun noch weiter mit dieser Tribüne spielen ohne sie zu renovieren, so würde der Einnahmeausfall weiter stark ansteigen, die Renovierungskosten auch, allerdings langsamer. In obigem Beispiel müsste für die Renovierung der Tribüne etwa 26.000 € bezahlt werden. Bereits ein Spiel später hätte man den besten Zeitpunkt zum Renovieren verpasst, da dann die Summe der Einnahmeausfälle größer ist als die Reparaturkosten.


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    Geändert von Ego (17.07.2013 um 16:06 Uhr)

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
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    FRAGE:
    Ab wann lohnen sich Heimfriendlies?


    ANTWORT:
    Heimfriendlies lohnen sich dann, wenn man daran mehr verdienen kann, als wenn man auswärts für die maximale Antrittsprämie spielt. Allerdings muss man dabei auch bedenken, dass man um den Gewinn zu bestimmen die Antrittsprämie für den Gegner und die Renovierungskosten für das eigene Stadion von den Einnahmen aus dem Friendly abziehen muss. Die maximalen Antrittsprämien sind ligenabhängig und sehen wie folgt aus:

    Code:
    1.Liga        maximal 300.000 Euro
    2.Liga        maximal 250.000 Euro
    Regionalliga  maximal 200.000 Euro
    Oberliga      maximal 160.000 Euro
    Verbandsliga  maximal 120.000 Euro
    Landesliga    maximal 100.000 Euro
    Landesklasse  maximal  60.000 Euro
    Bezirksliga   maximal  40.000 Euro
    Bezirksklasse maximal  30.000 Euro
    Kreisliga     maximal  20.000 Euro
    Kreisklasse   maximal  15.000 Euro
    Starterliga   maximal  10.000 Euro
    Hier mal ein Beispiel zur Verdeutlichung:
    Spielt man in Deutschland in der Kreisklasse, dann sollten bei einem Heimfriendly mehr als 15.000 € Gewinn erwirtschaftet werden, damit sich dieses auch wirklich lohnt. Spielt man seine Friendlies gegen Mannschaften aus der Starterliga, so zahlt man diesen beispielsweise 10.000 € Antrittsprämie. Außerdem muss das Stadion irgendwann wieder renoviert werden. Dafür muss also auch etwas Geld eingeplant werden. Um ein Friendly wie dieses im eigenen Stadion zu spielen sollte man dabei also mindestens 30.000 € einnehmen, damit einem nach Abzug der Kosten mehr als die maximale Antrittsprämie (15.000 €) als Gewinn übrig bleiben. Schafft man dieses mit dem eigenen Stadion noch nicht, so spielt man besser erstmal für die maximale Prämie Auswärtsfriendlies.

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    Geändert von Ego (17.07.2013 um 16:09 Uhr)

  10. #10
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    FRAGE:
    Warum sollte man die Eintrittspreise für eine Tribüne nicht niedriger als 10 € ansetzen?


    ANTWORT:
    Ab einer Grenze von ca. 9 € bis 11 €, je nach Stadiongröße und Teamstärken, macht es keinen Sinn mehr den Eintrittspreis noch niedriger anzusetzen, da die Anzahl an Zuschauern, die bei einem noch niedrigeren Eintrittspreis mehr kommen, nicht groß genug ist um mehr Geld einzunehmen als mit etwas weniger Zuschauern, die dafür aber den höheren Preis zahlen. Achtung: Bei sehr großen Stadien oder Stadien mit einer sehr großen und drei deutlich kleineren Tribünen kann die optimale untere Preisgrenze der großen Tribüne(n) auch noch deutlich unter 10,- € liegen. Hier müsst ihr für euch den besten Preis durch Experimentieren selbst herausfinden!

    Zur Veranschaulichung mal ein (fiktives) Beispiel:
    Eine Tribüne hat 10.000 Plätze und bei einem Eintrittspreis von 9,- kommen 7400 Zuschauer. Insgesamt nimmt man nun 66.600 € mit dieser Tribüne ein. Hätte man in dem gleichen Spiel den Eintrittspreis aber bei 8 € angesetzt, so wären mehr Zuschauer gekommen, nämlich 8200. Allerdings hätte man damit nur 65.600 € eingenommen, also 1.000 € weniger als mit weniger Zuschauern und höherem Eintrittspreis. Hinzu kommt dann noch, dass aufgrund der höheren Auslastung im zweiten Fall vergleichsweise mehr Renovierungskosten zu bezahlen sind als im ersten Fall.

    Die Zahlen in obigem Beispiel sind nicht 100% exakt, aber an die eigene Erfahrung angelehnt. Die genaue Grenze für den niedrigsten Eintrittspreis liegt nicht unbedingt immer bei 10 €, aber als Faustregel eignet sich dieser Wert sehr gut. Den "besten" niedrigsten Preis muss jeder Manager auch wieder selber rausfinden, da dieser von Faktoren wie Tribünen- und Stadiongröße, Mannschaftsstärken und Spielart (Liga, Friendly oder Pokal) abhängt.

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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:08 Uhr)

  11. #11
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    Ich habe eine Tribüne ohne Dach ausgebaut, wie kann ich diese möglichst günstig korrigieren?


    ANTWORT:
    Zunächst einmal wird dies zwar als Bausünde bezeichnet, ist aber noch lange kein Beinbruch, denn für eine Korrektur ist es nie zu spät. Allerdings kann es in den schlimmsten Fällen sein, dass man seinem Kader während der Korrektur das Gehalt nicht mehr zahlen kann und man deswegen zu einem totalen Umbruch greifen muss. Dazu aber später mehr.

    Nun muss erstmal geklärt werden, welcher Art die betreffende Tribüne ist ("Stehplätze ohne Dach" oder "Sitzplätze ohne Dach") und wieviele Zuschauer diese Tribüne bereits aufnehmen kann. Denn je nach Typ und Größe ist das günstigste Vorgehen zur Korrektur unterschiedlich. Im Folgenden sind die verschiedenen Fälle alle aufgelistet.

    Die Tribüne ist vom Typ "Sitzplätze ohne Dach"
    Dies ist der einfachste Fall einer Bausünde und die Tribünengröße spielt nur eine Nebenrolle. Um diesen Fehler zu korrigieren sollte die Tribüne, wenn sie das nächste Mal an der Reihe ist, mit einem Dach versehen werden und nicht gleichzeitig ausgebaut werden. Denn baut man erst nach der Überdachung diese Tribüne weiter aus, dann bezahlt man zwar den gleichen Preis wie bei einer Überdachung mit gleichzeitigem Ausbau, aber man spart 2 Wochen Bauzeit. Von der Tribünengröße ist hier lediglich der Preis und die Bauzeit für die Korrektur abhängig. Das heißt je größer die Tribüne, desto teurer und länger die Umwandlung. Deshalb sollte man eine Bausünde auch schnellstmöglich nach der Entdeckung/Einsicht korrigieren.
    Die Tribüne ist vom Typ "Stehplätze ohne Dach" und kleiner als 1072 Plätze
    Erfüllt die fragliche Tribüne die oben genannten Bedingungen, dann ist es am günstigsten wenn man bei nächster Gelegenheit die Tribüne in einem Schritt in überdachte Sitzplätze umwandelt. Diese einschrittige Variante ist dann günstiger und kürzer als wenn man, wie im folgenden Fall, die Tribüne erst zu "Sitzplätzen ohne Dach" umbaut und anschließend zu "Sitzplätzen mit Dach".
    Die Tribüne ist vom Typ "Stehplätze ohne Dach" und größer als 1071 Plätze
    In diesem Fall ist es von den Kosten her günstiger, wenn man die Tribüne in einem ersten Schritt zu "Sitzplätzen ohne Dach" umbaut um ihr dann in einem zweiten Schritt ein Dach zu verpassen. Allerdings dauert diese Variante immer länger als die direkte Umwandlung, so dass es sich bei Tribünen mit weniger als 1500 Plätzen für die meisten Manager nicht lohnt, länger auf ihre Tribüne zu verzichten um nur ein paar Euro Baukosten zu sparen. Deshalb ist außerhalb Deutschlands bei Tribünen bis zu einer Größe von 1500 Plätzen auf jeden fall die direkte Umwandlung auf "Sitzplätze mit Dach" zu empfehlen. In den niedrigen deutschen Ligen steht den meisten Vereinen jedoch nur wenig Kapital zur Verfügung, so dass hier die zweistufige Korrektur sehr sinnvoll sein kann. Denn eine Tribüne mit "Sitzplätzen ohne Dach" bringt auf jeden Fall schon mehr Einnahmen als "Stehplätze ohne Dach" (siehe auch Eintrittspreisgefälle).

    Eine weitere markante Tribünengröße ist 6556. Ab dieser Größe dauert die zweischrittige Korrektur zusammen 120 Wochen, die einschrittige jedoch nur 103 Wochen. Man spart durch die beiden Schritte aber immerhin 1.535.680 €, so dass man sich gut überlegen sollte, ob man in den 17 Wochen Unterschied diese Summe durch Heimspiele (Liga & Friendly) wieder einnehmen kann. Ab einer Tribünengröße von 7678 Plätzen sollte man aber auf jeden fall wieder zur einschrittigen Variante schreiten, auch wenn sie teurer ist, da dann auch diese 120 Wochen für die Korrektur benötigt. Zweischrittig müsste man hier bereits 139 Wochen berechnen.


    Fazit: Man sollte eine Bausünde immer schnellstmöglich beheben und nicht verschlimmern. Außerdem muss man, insbesondere im 3. Fall, abwägen ob sich die Ersparnis einer zweischrittigen Korrektur gegen die Dauer des Tribünenausfalls rechnet. Und für den Fall, dass eine Tribüne ohne Dach so groß geworden ist, dass während der Korrektur nicht mehr genügend Gelder zur Finanzierung des Kaders fließen, oder die Korrektur so exorbitant teuer ist, dass man diese aus dem normalen Budget nicht bezahlen kann, dann gilt es über einen totalen Umbruch nachzudenken und bei Notwendigkeit den gesamten Kader zu Verkaufen und mit einem kleinen Amateurteam wieder anzufangen.

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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:08 Uhr)

  12. #12
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    Sollte man eine Tribüne vor dem Ausbau renovieren?


    ANTWORT:
    Nein!
    Bei einem Aus- oder Umbau einer Tribüne wird diese immer auf einen Zustand von 100% gesetzt. Auch die Baukosten ändern sich dadurch nicht, da diese nicht vom Tribünenzustand abhängig sind, sondern lediglich von der Tribünenart und der Differenz zwischen der neuen und alten Größe. Wenn man eine Tribüne also vor dem Bau auch noch renoviert, dann ist dies sinnlos herausgeschmissenes Geld.

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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:08 Uhr)

  13. #13
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    Was ist der Saisonumbruch und welche Vorteile bringt er für den Stadionausbau?


    ANTWORT:
    Der Saisonumbruch oder auch Saisonwechsel ist nichts anderes als der immer wiederkehrende Wechsel vom 34. Spieltag auf den 0. Spieltag. Das heißt ein Saisonumbruch findet jeweils am Saisonende vor Beginn der neuen Spielzeit statt. Am ehesten kann man sich diesen als Sommerpause vorstellen, auch was die Auswirkungen auf den Stadionausbau angeht. Denn über den Saisonumbruch werden mehr als 1 Woche von der Bauzeit abgezogen.

    In den meisten Fällen wird behauptet, dass über den Saisonumbruch 6 Wochen der Bauzeit eingespart werden. Dies ist die einfachste Erklärung, aber leider ist sie nicht ganz korrekt. Denn wenn man es genau nimmt, dann werden über den Saisonumbruch nur 5 Wochen von der Bauzeit abgezogen. Außerdem wird jeweils an dem Spieltag, an dem man einen Ausbau startet, schon 1 Woche von der Bauzeit abgezogen. Wenn man also an einem 34. Spieltag einen Ausbau oder eine Tribünenumwandlung startet (beispielsweise die Umwandlung von 100 Stehplätzen ohne Dach auf 100 Sitzplätze mit Dach für 588.000 € und 6 Wochen Bauzeit), dann sind am 0. Spieltag, also nach dem Umbruch, 6 Wochen vergangen (und die Umwandlung der 100er Tribüne abgeschlossen). Aus diesem Grund gelangt man schnell zu der falschen Annahme, dass über den Umbruch 6 Wochen Bauzeit abgezogen werden. Baut man eine Tribüne aber so groß aus (z.B. eine Erweiterung um 4249 Plätze), dass dafür 1 Saison an Bauzeit nicht ausreicht, dann stellt man beim nachrechnen der Bauzeit fest, dass über den Umbruch eben lediglich 5 Wochen abgezogen werden.

    Generell gilt aber für jeden Stadionausbau und jede Tribünenumwandlung, dass es sich lohnt über den Umbruch zu bauen, unabhängig davon ob dort nun 5 Wochen oder 6 Wochen von der Bauzeit abgezogen werden. Denn die Anzahl dieser Wochen (= Spieltage) fällt diese Tribüne dann während der Saison weniger aus.

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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:08 Uhr)

  14. #14
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    FRAGE:
    Warum sollte man eine Tribüne zuerst umwandeln und danach weiter ausbauen und nicht beides gleichzeitig durchführen?


    ANTWORT:
    Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach, denn mit diesem zweischrittigen Ausbauverfahren lässt sich Zeit und Geld sparen. Dies lässt sich an folgendem Beispiel einfach erkennen. Es soll eine Tribüne von 100 Stehplätzen ohne Dach, wie sie in jedem Anfangsstadion vorkommt, auf 1000 Sitzplätze mit Dach um- und ausgebaut werden:

    in einem Schritt:
    Code:
    Umwandlung & Ausbau
                    Planung      Umbau         Gesamt
    Kosten        898.000 €    980.000 €    1.878.000 €
    Bauzeit         1 Woche    19 Wochen      20 Wochen
    in zwei Schritten:
    Code:
    Umwandlung
                    Planung      Umbau         Gesamt
    Kosten        508.000 €     80.000 €      588.000 €
    Bauzeit        1 Woche      5 Wochen      6 Wochen
    ----------------------------------------------------------------
    Ausbau
                    Planung      Umbau         Gesamt
    Kosten        300.000 €    900.000 €    1.200.000 €
    Bauzeit        1 Woche     12 Wochen      13 Wochen
    ----------------------------------------------------------------
    Gesamt
                    Planung      Umbau         Gesamt
    Kosten        808.000 €    980.000 €    1.788.000 €
    Bauzeit        2 Wochen   17 Wochen       19 Wochen
    Man spart in diesem Beispiel also 90.000 € und 1 Woche Bauzeit.

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    Geändert von Ego (17.07.2013 um 16:17 Uhr)

  15. #15
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    Gibt es eine optimale Stadiongröße, die zu meiner aktuellen Liga passt?

    ANTWORT:
    Die Antwort auf diese Frage muss mit JEIN beantwortet werden. Denn einerseits kann man einer Spielklasse/Liga keine optimale Stadiongröße zuordnen, aber dennoch gibt es mindestens einen Anhaltspunkt, an dem sich die Stadiongröße orientieren kann. Dazu später mehr.

    Zunächst möchte ich hier kurz darlegen, warum es keine optimale Stadiongröße je Spielklasse gibt. Dies liegt unter anderem an der Verteilung der Manager auf die im Spiel vorhandenen Länder und den daraus resultierenden unterschiedlich starken Spielklassen in den Ländern. So sind beispielsweise die Mannschaften in der Landesklasse in Deutschland im Schnitt deutlich stärker als die Teams in der gleichen Spielklasse in Dänemark oder Irland. Und dieses Phänomen zieht sich durch alle Länder und Spielklassen. Auch zwischen den nichtdeutschen Ländern gibt es entsprechende Unterschiede, so dass es nicht möglich ist eine Faustregel für Deutschland und eine Faustregel für alle anderen Länder zusammen aufzustellen. Außerdem kommt hinzu dass sich das Stärkegefüge von Saison zu Saison verschiebt bzw. verschieben kann. All diese Punkte zusammengefasst machen es eben unmöglich einer bestimmten Spielklasse eine optimale Stadiongröße zuzuweisen.

    Nun aber zu dem bereits oben erwähnten (individuellen) Anhaltspunkt. Ja, dieser Anhaltspunkt ist absolut individuell für jeden Manager, aber er ist dennoch eine gute Orientierung für die Stadiongröße. Der ein oder andere, der den Text hier liest hat sicherlich schon eine Ahnung wovon ich gleich schreiben werde. Im vorangegangenen Absatz habe ich schon die unterschiedlichen Mannschaftsstärken angesprochen. Diese sind zwar nicht höchst selbst der Anhaltspunkt, hängen mit diesem aber unwiderruflich zusammen. Denn über die Stärke eines Spielers wird bei OFM sein Gehalt uns somit auch das Gehalt für die gesamte Mannschaft bestimmt. Deswegen kann man die Teamgehälter sehr gut als Orientierung für die Stadiongröße heranziehen.

    Wie genau ist das jetzt gemeint? Ganz einfach! Im Idealfall bringen die Einnahmen aus den 17 Heimspielen in der Liga so viel ein, dass man damit die ganze Saison über die Gehälter seiner Mannschaft bezahlen kann. Das bedeutet, im Schnitt sollte in jedem Ligaheimspiel das doppelte eines Tagesgehalts eingenommen werden, denn nur so lassen sich über alle 34 Spieltage die Gehälter der Mannschaft unproblematisch erwirtschaften. Hier mal ein kleines, einfaches Beispiel:
    Eine Mannschaft kostet den Manager pro Spieltag 100.000 € Gehalt. Dann sollte das Stadion in jedem Heimspiel in der Liga mindestens 200.000 € einbringen um den Kader optimal finanzieren zu können.
    Am Anfang einer Managerkarriere ist dies mit dem kleinen Stadion jedoch nicht machbar, so dass man auf Sponsorengelder und Einnahmen aus Friendlies angewiesen ist. Mit der Entwicklung des Vereins sollte aber dementsprechend das Stadion wachsen und somit zur Haupteinnahmenquelle für jeden Manager werden. Da aber die Mannschaftsgehälter bei jedem Team individuell sind und einige Manager sehr gut darin sind die Eintrittspreise auf die Mannschaftsstärken einzustellen, andere aber wiederum nicht, gibt es nicht die eine passende Stadiongröße. Manager die ihre Eintrittspreise gut anpassen können benötigen ein kleineres Stadion um die nötigen Einnahmen zu erzielen, als Manager, die ihre Eintrittspreise so gut wie garnicht anpassen.

    Jetzt ist nur noch die Frage zu klären, warum die Einnahmen aus den Heimspielen in der Liga die Gehälter abdecken sollten und warum man nicht ebensogut die anderen Einnahmen dafür mitbenutzen kann? Auch das ist recht einfach zu beantworten und hoffentlich auch einfach zu verstehen. Dadurch das sich ein Verein mit fortlaufender Spielzeit weiterentwickelt, Spieler älter aber auch stärker werden, ist es notwendig, dass man sich mit den Einnahmen aus den Friendlies und den Sponsorengeldern oder auch dem Trading ein finanzielles Polster zulegt, von dem man irgendwann das Stadion wieder erweitern kann (um steigende Gehaltskosten abzudecken) oder neue Spieler zu kaufen, falls der Kader zu alt wird. Würde man sich dieses Polster nicht aufbauen, dann geraten die Vereinsfinanzen auf kurz oder lang in eine schwer zu korrigierende Schieflage. Und das will doch eigentlich jeder Manager vermeiden.

    Fazit: Versuche die Ausbaustufen deines Stadions immer so zu planen, dass durch die Einnahmen aus den Heimspielen in der Liga die Gehälter deines gesamten Teams bezahlt werden können. Denn dann stehen dir alle anderen Einnahmen als finanzielles Polster für kommende Investitionen zur Verfügung.

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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:08 Uhr)

  16. #16
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    Wie stelle ich die Eintrittspreise für mein Stadion richtig ein?


    ANTWORT:
    Um diese Frage beantworten zu können muss man zunächst einmal erwähnen, dass im OFM die Zuschauerberechnung und somit auch die Stadioneinahmen, sehr stark von den Teamstärken der beiden gegeneinander antretenden Teams abhängig ist. Deshalb sollte man als erfolgreicher Manager die Eintrittspreise vor jedem Heimspiel an die Mannschaftsstärken anpassen. Das ist auch der Grund warum es für gleichgroße Stadien, in denen auch die 4 Tribünen jeweils gleich sind, nicht den einen perfekten Eintrittspreis gibt.

    Um nun die Einnahmen aus den Heimspielen zu optimieren und die Preise passend einstellen zu können, muss man sich an der Tribünenauslastung der vorangegangenen Spiele orientieren. Dabei muss man dann darauf achten, dass die Preise nicht zu niedrig eingestellt sind. Dann erreicht man zwar eine Auslastung von bis zu 100% (nur wenn der Zustand der Tribüne 98% oder besser ist), verschenkt aber leichtfertig zusätzliche Einnahmen, denn es hätte noch Zuschauer gegeben, die ins Stadion reingewollt hätten. Auf der anderen Seite darf man die Preise aber auch nicht zu hoch einstellen, denn dann kommen zu wenig Zuschauer und man verliert ebenfalls Einnahmen. Die besten Einnahmen je Tribüne erreicht man, wenn die Auslastung dieser zwischen ca. 90% und 96% liegt.

    Damit man die Preise richtig einstellen kann braucht man einige Daten aus den vorherigen Spielen. Als Besitzer eines Plus-Accounts hat man es da relativ einfach, denn unter 'Stadion -> Zuschauer' kann man sich die notwendigen Details für alle Spiele anschauen und vergleichen. Ist man nicht in dieser komfortablen Position einen Plus-Account sein Eigen zu nennen, dann sollte man sich eine Datensammlung anlegen, die von jedem Heimspiel neben den beiden Mannschaftsstärken folgende Daten pro Tribüne beinhaltet:

    Anzahl Zuschauer
    prozentuale Auslastung
    Eintrittspreis
    Zustand

    Ich habe mal eine Beispieltabelle entworfen, die ihr euch unter folgender Adresse herunterladen könnt: http://www.inhiltrup.de/download/zuschauer.xls.

    Hat man nun die Preisschraube einmal in den Griff bekommen, dann wird es relativ einfach für kommende Spiele die Preise entsprechend anzupassen. Um die verschiedenen Spiele mit unterschiedlichen Mannschaftsstärken bestmöglich vergleichen zu können muss man das harmonische Mittel aus den beiden Mannschaftsstärken bilden. Das harmonische Mittel wird wie folgt berechnet:
    Code:
                           2 * <Stärke Heimteam> * <Stärke Auswärtsteam>
    Stärke (harmonisch) = -----------------------------------------------
                            (<Stärke Heimteam> + <Stärke Auswärtsteam>)
    Dabei muss dann natürlich <Stärke Heimteam> durch die eigene Stärke und <Stärke Auswärtsteam> durch die gegnerische Stärke ersetzt werden.
    Kennt man dann zu einer harmonischen Stärke die besten Eintrittspreise, so gelten diese auch für alle anderen Stärkekombinationen, die die gleiche harmonische Stärke ergeben.


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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:06 Uhr)

  17. #17
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    FRAGE:
    Soll ich die Tribünen in meinem Stadion alle auf die gleiche Größe ausbauen, oder ist es besser sie unterschiedlich groß zu gestalten?


    ANTWORT:
    Das ist davon abhängig, ob man sehr auf das Aussehen bzw. die Symmetrie des Stadions achtet und diese bevorzugt, oder ob man ein möglichst wirtschaftliches Stadion haben möchte. Ein Stadion mit unterschiedlich großen Tribünen erwirtschaftet jedenfalls höhere Einnahmen als ein gleichgroßes Stadion mit vier Tribünen gleicher Größe.

    Die Begründung dafür liegt bei den Zuschauern. Man kann sich das in etwa wie folgt vorstellen: Jeder Verein hat einen Pool von potentiellen Zuschauern (evtl. von der Spielklasse abhängig). Diese Zuschauer sind aber nun zum Einen in die 4 Zuschauertypen unterteilt (betrifft das Umfeld) und zum Anderen hat jeder Zuschauer eine Grenze für den höchsten Eintrittspreis den er bereit ist zu bezahlen. Diese letzte Unterteilung kann man sich wie eine Pyramide vorstellen. Ganz oben sind diejenigen Zuschauer, die auch teure Eintrittskarten kaufen würden, allerdings gibt es davon nur sehr wenige. Und je weiter man in der Pyramide nach unten geht, desto weniger wollen die Zuschauer bezahlen, aber umso mehr werden es auch. Schauen wir uns nun mal ein rein hypothetisches Beispiel an.

    Stadion A:
    1x 1000 überdachte Sitzplätze, Eintrittspreis 16,- €
    1x 2000 überdachte Sitzplätze, Eintrittspreis 14,- €
    1x 3000 überdachte Sitzplätze, Eintrittspreis 12,- €
    1x 4000 überdachte Sitzplätze, Eintrittspreis 10,- €

    Stadion B:
    4x 2500 überdachte Sitzplätze, Eintrittspreis jeweils 13,- €

    Der Zustand der Tribünen, das Umfeld, die Mannschaftsstärken und alles was noch Einfluss auf die Zuschauerberechnung hat, sei bei beiden Teams gleich.

    Nehmen wir nun an, dass die genannten Preise für Stadion A optimal sind, also jede Tribüne eine Auslastung von 95% damit erreichen würde. Dann lägen die Gesamteinnahmen in diesem Fall bei 114.000 €.
    Der Preis bei Stadion B ist eine logische Schlussfolgerung, denn die Tribünen liegen mit 2500 Plätzen ja genau zwischen 2000 und 3000 Plätzen und somit sollte auch der Eintrittspreis zwischen 14 € und 12 € liegen. Sind nun genügend Zuschauer bereit diesen Preis von 13 € zu bezahlen um auf eine Auslastung von 95% zu kommen (9500 Zuschauer), dann ist Stadion B im finanziellen/wirtschaftlichen Vorteil. Hier lägen die Gesamteinnahmen nämlich bei 123.500 €.
    An dieser Stelle kommt aber nun die oben angesprochene Pyramide zum tragen. Es gibt möglicherweise keine 9500 Zuschauer, die 13 € als Eintrittspreis bezahlen würden, sondern vielleicht nur 8000 oder noch weniger. Dann stimmt entweder die Auslastung nicht mehr und man kommt nur noch auf 80% oder weniger, oder man muss den Eintrittspreis senken um wieder auf 95% Auslastung zu kommen. Reicht es schon den Eintrittspreis um 1,- € zu senken, so dass wieder 9500 Zuschauer kommen, dann sind beide Stadien wirtschaftlich gleichwertig. Muss man mit dem Preis jedoch noch weiter heruntergehen, dann ist Stadion B im Nachteil.

    Und ich bin der Meinung, dass man hier mit dem Preis noch weiter runtergehen muss. Denn wenn für 12,- € Eintrittspreis bei Stadion A gerade mal 2850 Zuschauer und für 14,- € Eintrittspreis nur 1900 Zuschauer kommen würden, dann gibt es höchstens 2500 Zuschauer die 13,- € für eine Karte ausgeben würden. Und das bedeutet einen riesengroßen wirtschaftlichen Nachteil.
    Im Spiel sind die ganzen Werte sicherlich nicht linear, wie in diesem Beispiel, aber zur Veranschaulichung reicht das Beispiel allemal. Und wenn man sich die Stadionstatistiken bei OFM mal genau anschaust, dann wird man feststellen, dass Manager die ihre Eintrittspreise gut im Griff haben und ein Stadion mit unterschiedlich großen Tribünen haben, gegenüber den Managern, deren Stadien 4 gleichgroße Tribünen haben und die ihre Preise ebenfalls im Griff haben, bei den Einnahmen im Vorteil sind. Das sollte als Beleg für diese These vollkommen ausreichen.

    Desweiteren hat sich zuletzt gezeigt, dass Stadien mit unterschiedlichen Tribünen, aber einer extrem großen Tribüne, noch höhere Einnahmen erwirtschaften, als die Stadien, bei den der Größenabstand zwischen den Tribünen sehr konstant ist.


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    Geändert von R!Go (13.07.2011 um 18:06 Uhr)

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